Saar-Hunsrück-Steig
Strecke 410 km
Land / Bundesland Rheinland-Pfalz, Saarland
Region Hunsrück
Ort(e) Perl, Trier, Idar-Oberstein, Boppard
Erlebnispunktzahl: 66 Punkte
Zertifizierung: 2007, 2009, 2012, 2015, 2018
Wandersiegel gültig bis: Juli 2021
Prmium-Wanderregion (-ort): Saar-Hunsrück

Premiumwanderweg im Mittelgebirge

Markierung Saar-Hunsrück-Steig

Saar-Hunsrück-Steig

Der Saar-Hunsrück-Steig wirbt mit der Aufforderung „Erlebe die Vielfalt!“ Genau diese Versprechen wird auf 410 Kilometern eingelöst. Der hohe Erlebniswert resultiert vor allem aus der Vielfalt der Natur: bizarre Felsen, wunderbar gewundene Bäche, herrliche Täler und phantastische Aussichten machen den Weg sehr abwechslungsreich. Hinzu kommen etliche kulturhistorische Höhepunkte wie z.B. die Grimburg oder der Keltische Ringwall. Ein Steig ist er allemal, in stetem Wechsel durch Täler und über Höhen bietet der Saar-Hunsrück-Steig auch mit seinem Höhenprofil einen anspruchvollen Mix. Die geschickte Wegeführung immer wieder auch über schmale Pfade, bindet viele kleine Details an, so dass der Wanderer stets mit neuen Eindrücken überrascht wird.

Informationen zum Weg

Aktuelle Meldungen zum Weg, beispielsweise zu Umleitungen, Sperrungen etc. sowie weitere detaillierte Informationen wie Wegbeschreibungen und Kartenskizzen finden Sie beim Wegbetreiber.

Bildergalerie

Saar-Hunsrück-Steig

Schutzgebiete und Natur am Weg

An diesem Weg können einige besondere Lebensräume beobachtet werden:

Hinweis: Bei dem Weg "Saar-Hunsrück-Steig" handelt es sich um einen langen Streckenweg. Entsprechend hoch ist die Zahl der Lebensräume und nicht auf jeder Teiletappe können alle Lebensräume beobachtet werden.

Mittelgebirgsbäche
Den typischen Mittelgebirgsbach gibt es eigentlich nicht, denn die Zusammensetzung des Untergrundes (grobes oder feines Substrat), die Wasserchemie (saures oder basisches Gestein) und das Abflussverhalten (konstant oder wechselhaft) bestimmen entscheidend, welche Artengemeinschaften sich i ...

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Borstgrasrasen
Borstgrasrasen können je nach Region in Deutschland sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, kennzeichnend ist jedoch das dominante Auftreten des Borstgrases (Nardus stricta), einem eher unauffäligem Gras mit dünner Ähre. Borstgrasrasen sind ursprünglich durch wenig intensive Beweidung ...

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Magere Flachland-Mähwiesen
Magere Flachland-Mähwiesen sind in Deutschland zu einem selten Lebensraum geworden. Die Betonung liegt auf "mager", also Wiesen, welche den Pflanzen wenig Nährstoffe zur Verfügung stellen, nährstoffarm sind. Dieser Lebensraum befindet sich nämlich in flachen Lagen, welche meistens gu ...

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Extensive Feuchtwiese
Extensiven Feuchtwiesen sind arten- und blütenreiche Wiesen, bei denen durch Staunässe oder Quellaustritte eine sehr hohe Bodenfeuchtigkeit vorherrscht. Diese extensiven Feuchtwiesen werden von Botanikern zu der Gruppe der Sumpfdotterblumenwiesen gezählt, ein auffällig dunkel-gelbes H ...

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Silikatschutthalden der Mittelgebirge
Bei entsprechendem Untergrundgestein und Hanglage konnten sich Schutthalten aus saurem Gestein bilden. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um mehr oder weniger locker liegende Anhäufungen von Schutt. Bedingt durch das Geländerelief und den wenig wasserbindenden untergrund, handelt e ...

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Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation
Auch Silikatfelsen, genauer gesagt großflächige Gesteinsgebilde, stellen einen besonderen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar: Flechten und Moose können unmittelbar auf dem Gestein wachsen, und erhalten ihre Wasserversorgung und Nährstoffe fast ausschließlich über die Luft oder du ...

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Pionierrasen auf Silikatfelskuppen
Silikatfelskuppen sind tendenziell saure Standorte, die per Definition sehr flachgründig sind. Durch die meist exponierte Lage und die geringe Fähigkeit Wasser zu speichern, kann man den Lebensraum als sehr wärmebegünstigt und trocken charakterisieren. Dennoch oder gerade deshalb sind ...

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Hainsimsen-Buchenwald
Die Rotbuche (Fagus silvatica) ist die dominierende Baumart im Hainsimsen-Buchenwald, aber auch Eichen und in höheren Lagen Berg-Ahorne können vereinzelt angetroffen werden. Namensgebend und typisch für diesen Lebensraum ist in der Krautschicht die Weiße Hainsimse (Luzula luzuloides), ...

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Startpunkt(e)

Anreise mit ÖPNV:

Mit der Bahn erreichbar sind Perl, Mettlach, Trier, Idar-Oberstein und Boppard.

Am Saar-Hunsrück-Steig sind viele größere Orte mit Regiobuslinien der verschiedenen Verkehrsverbünde erreichbar.

Anreise mit Pkw

Parkplätze sind an allen Startpunkten vorhanden.

Gastronomie direkt am Weg

Informationen erhalten Sie über die Internet-Seite des Saar-Hunsrück-Steiges.

Ansprechpartner

Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
Wander-Info-Zentrum Losheim am See
Zum Stausee 198
66679 Losheim am See
Tel. 06872-1616
www.saar-hunsrueck-steig.de

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Datum: 11.12.2019
Online: https://www.wanderinstitut.de/premiumwege/saarland/saar-hunsrueck-steig/
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