Premium-Wanderweg im Tiefland

Perlen Bølling Sø
Der Premiumweg Perlen Bølling Sø hat eine sehr schöne Streckenführung zu einem großen Teil auf natürlichem Untergrund und führt wunderbar über viele Pfade und schmale Wege. Überaus unterschiedliche Biotop-Strukturen werden hier für den Wandernden erfahrbar und bieten sehr viel Abwechslung. Offenland und Wald ergeben eine sehr schöne Komposition. Die Informationen zu Natur und Geschichte sind sehr gelungen und eine Bereicherung für den Weg.
Der Bølling Sø ist einer von Dänemarks höchstgelegenen Seen. Der See ist aus einem 835 Hektar großen Toteisloch vor etwa dreizehn- oder zwölftausend Jahren – am Ende der letzten Eiszeit entstanden, sein Wasser erhält er nur aus Niederschlagseinträgen.
Während des 19. Jahrhunderts wurde der See trockengelegt, gab aber nur minderwertiges Ackerland ab. Es wurde aber, besonders während der Weltkriege, Torf gestochen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts bestand nur noch ein Bølling Sø-Kanal. Die Wiederherstellung des Sees im Rahmen eine großen Renaturierungsprojektes konnte 2005 abgeschlossen werden. Der Besuch des Klosterlund Museums, in dem man viel über die örtliche Geschichte und Natur erfährt, lohnt in jedem Fall.
Informationen zum Weg
- Geprüft gute ÖPNV-AnbindungDer Weg ist besonders gut über den öffentlichen Personennahverkehr erreichbar
- Natur am Weg Lebensräume und Schutzgebiete am Weg
Aktuelle Meldungen zum Weg, beispielsweise zu Umleitungen, Sperrungen etc. sowie weitere detaillierte Informationen wie Wegbeschreibungen und Kartenskizzen finden Sie beim Wegbetreiber.
Bildergalerie








Schutzgebiete und Natur am Weg
An diesem Weg können einige besondere Lebensräume beobachtet werden:

Birken-Moorwälder
Im Randbereich von Mooren oder am Rande von Moorseen können sich natürlicherweise Birken-Moorwälder entwickeln. Diese Standorte sind durch hohe Wasserstände, dem stark saueren Untergrund und nährstoffarme Lebensbedingungen gekennzeichnet. Aufgrund der speziellen Lebensbedingungen tri ...

Faulbaum- und Gagelstrauchgebüsche auf moorigen Böden
Der Faulbaum (Rhamnus frangula, Foto: rechts) liebt tiefgründige, saure und frische bis feuchte Böden. Auf geeigneten Flächen, die nicht bewirtschaftet werden, können sich Büsche aus Faulbaum entwickeln, wobei dieser meistens nicht höher als 2-4 m wird. Er ist die charakteristische ...

Feuchte Heiden
Die Glockenheide (Erica tetralix, Foto: rosa) ist ein Heidekrautgewächs, welches Ähnlichkeit mit der Besenheide hat, die man durch ihr großflächiges Auftreten in der Lüneburger Heide gut kennt. Die Blüten sind jedoch nicht so zahlreich, etwas größer und hängen glockenförmig am E ...

Saure Kleinseggenriede (Braunseggenriede)
Saure Saure Kleinseggenriede sind - wie jedes Niedermoor - grundwassergespeist. Sie entstehen über saurem Ausgangsgestein, in Bereichen mit Staunässe oder allgemein bei sehr hohem Grundwasserstand (Geländemulden, Randbereiche von Hochmooren, Seeufer etc.). Auch wenn es nicht so aussieh ...

Saure, nährstoffarme Moortümpel und Moorgewässerränder mit Wasserschlauch und Torfmoos
Unter den schwer zu bestimmenden Wasserschläuchen (Utricularia sp., Foto: gelbe Blüten) gibt es mehrere seltene Arten, die huminsäurereichen Tümpeln vorkommen. Es ist eine typische Gesellschaft in Hochmooren.
Typische Arten für diesen Biotoptyp sind neben den Wasserschläuchen (U. ...

Schilf- und Rohrkolbenröhrichte an Stillgewässern
Im Flachwasser oder Randbereich von Gewässern können sich hochwüchsige Pflanzengesellschaften ausbilden, welche von Schilfrohr (Phragmites australis) und/oder Rohrkolben (Typha spec.) dominiert werden.
Diese Röhrichte haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Klein- und Großseggenrieder ...

Schlenken in naturnahen Hochmooren mit Weißem Schnabelried
Bei Schlenken in naturnahen Hochmooren handelt es sich natürlicherweise um meist kleinflächige Lebensräume, welche am Rande nährstoffarmer und/oder huminsäurereicher Stillgewässer auftreten können. Es sind meist feuchte Senken mit sandigem Untergrund oder geringer Torfmoosauflage, ...

Stillgewässer mit Beständen des Laichkrautes
In Mitteleuropa stellen Laichkräuter (Potamogeton sp.) die dominante Pflanzengruppe der Tauchblattzonen im Süßwasser dar. Es gibt zahlreiche Arten, die sich in ihren ökologischen Ansprüchen fein unterscheiden und folglich auch unterschiedlich häufig sind. Laichkräuter wurzeln im Bo ...

Stillgewässer mit frei schwimmenden Krebsscheren- und Froschbissbeständen
Der Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae, Foto: runde Blätter und weiße Blüten) ist eine frei schwebende Wasserpflanze. Er wächst in windgeschützten Lagen in Schwimmblattgesellschaften warmer, nährstoffreicher, aber nicht übermäßig belasteter, meist kalkarmer, stehender oder höc ...

Torfmoos-Moosbeeren-Gesellschaften in naturnahen Hochmooren
Torfmoos-Moosbeeren-Gesellschaften sind die prägende Pflanzengemeinschaften der naturnahen Hochmoore. Sie wachsen meistens etwas erhöht auf sogenannten Bulten, während in den Mulden (Schlenken) auch andere Gesellschaften auftreten können.
Torfmoos-Moosbeeren-Gesellschaften sind sehr ...
Route und Höhenprofil
Startpunkt(e)
- Klosterlund Museum
Anreise mit ÖPNV
Anreise mit Pkw
Klosterlund Museum, Kragelundvej 6A, 7442 Engesvang
56.18603 N, 9.35409 E
Gastronomie am Weg
Klosterlund Museum CafeKragelundvej 6A
7442 Engesvang
+45 96 26 19 00
museummidtjylland.dk/haervejsperlen-boelling-soe/
Ansprechpartner
Ikast-Brande KommuneErhvervsafdelingen og Ledelsessekretariat
Sjællandsgade 6
DK-7430 Ikast
Tel: +45 99 60 40 00
metvild@ikast-brande.dk
www.ikast-brande.dk
naturstyrelsen.dk
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