Deutsches Wanderinstitut

Ablauf der Zertifizierung

Der Betreiber eines Wanderweges erteilt einen Auftrag für die Zertifizierung. Dann werden die Wandersiegel-Daten im sorgfältigen Fußdurchgang aufgenommen. Diese Wegeinventur ist allerdings so aufwendig, dass sie nur von geschulten Fachleuten durchgeführt werden kann.

Über die detaillierte Stärke-Schwächen-Analyse hinaus, anhand derer die Qualität solcher Leitwege gezielt verbessert werden kann, bietet das Wandersiegel auch die Möglichkeit einer Qualitätszertifizierung als "Premiumweg". Maßgeblich für die Auszeichnung als Premiumweg ist die durchschnittlich erreichte Punktzahl pro km. Für Tagestouren liegt die Grenze für die Vergabe des Siegels bei mindestens 50 erreichten Erlebnispunkten, für mehrtägige Streckenwege wegen der erhöhten Wahrscheinlichkeit von „Durststrecken“ bei mindestens 45 Erlebnispunkten.

Um zu verhindern, dass bei der Berechnung der durchschnittlichen Erlebnispunktzahl herausragende Passagen schlechtere Wegeabschnitte in zu starkem Maße kompensieren, gilt die Maßgabe, dass innerhalb von vier aufeinander folgenden Kilometern die Durchschnittspunktzahl nicht unter die Nullgrenze sinken darf, so dass sich Stärken und Schwächen während einer Wanderstunde mindestens ausgleichen.

Zur Vorbereitung eines Weges auf die Zertifizierung stehen wir gern beratend zur Verfügung.


Datum: 12.12.2019
Online: https://www.wanderinstitut.de/deutsches-wanderinstitut/premiumwandern/ablauf-der-zertifizierung/
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